Die 180. Allianzgebetswoche

11. - 18. Januar 2026

GOTTES TREUE (ER)LEBEN

ALLIANZGEBETSWOCHE: Gott ist treu!

Themen und Bibeltexte der einzelnen Tage:

11.01.26  Gott ist treu - Fundament unseres Glaubens (Psalm 119,89-90)
12.01.26  Gott ist treu - ER erfüllt seine Versprechen (Psalm 145,13)
13.01.26  Gott ist treu - ER fordert uns zur Umkehr (Römer 12,1-2)
14.01.26  Gott ist treu - ER vergibt uns, wenn wir fallen (Jesaja 42,6b-7)
15.01.26  Gott ist treu - Auch in schweren Zeiten (Römer 8,38-39)
16.01.26  Gott ist treu - So leben wir Gemeinschaft (Johannes 13,34-35)
17.01.26  Gott ist treu - Wir beten gemeinsam für seine Welt (Psalm 67,2-3)
18.01.26  Gott ist treu - Unsere Botschaft für die Welt (Psalm 71,15-16)

Zu den einzelnen Tagen der Allianzgebetswoche (AGW) 2026

Online-Gebet zur Allianzgebetswoche

Montag bis Samstag 11:30 - 12:15 Uhr

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Liebe Geschwister im Glauben,

die Treue hat es nicht leicht. Auf der einen Seite schätzen wir sie. So übergeben wir etwas Wichtiges „zu treuen Händen“. Im Bürgerlichen Gesetzbuch ist der Grundsatz von „Treu und Glauben“ (§ 242 BGB) im Sinne von Ehrlichkeit, Vertrauen und Fairness verankert. Und vor unzähligen Altären haben Menschen sich feierlich die Treue gelobt, bis dass der Tod sie scheide. Andererseits reden wir von Nibelungentreue, wenn z.B.  Pflichterfüllung über ein gesundes Maß hinaus geht. Oder wir bezeichnen Menschen flapsig als „treudoof“, wenn sie zu naiv und unkritisch sind. In Zeiten des Relativismus und Opportunismus wirkt Treue eher antiquiert.  Das Lebensgefühl heute ist eher von Unverbindlichkeit geprägt - von befristeten Arbeitsverhältnissen über Lebensabschnittsgefährten bis hin zu einkassierten Wahlversprechen.

Abkehr und Buße

Treue war bereits in biblischen Zeiten schwer umkämpft. Im Beispiel von Israel betrifft es das ganze Volk. Im Richterbuch wird beschrieben, wie das Volk von Gott abfällt. Ein Richter führt sie zurück zu Gott. Das Volk  schwört Treue, nur um dann wieder von Gott abzufallen, wird bestraft, fleht um Gnade, ein Richter führt es wieder zu Gott, es schwört Treue, fällt wieder ab … Und bleibt doch in allem Scheitern das erwählte Volk Gottes. Wo Israel geht und steht, verehrt es fremde Götter. Die Bibel beschreibt dies als Fremdgehen des Volkes, das seinem Gott die Treue immer wieder aufkündigt. Das, was hier ein ganzes Volk betrifft, gilt auch für  Individuen - sowohl in der Bibel, aber auch in unserem persönlichen Leben kennen wir das: Wir kehren uns von Gott ab, wollen eigene Wege gehen und vertrauen anderen vermeintlichen Sicherheiten. Gott zerbricht das  „geknickte Rohr“ jedoch nicht und löscht den „glimmenden Docht“ nicht aus (Jesaja 42,3). ER hatte einen Treuebund mit Abraham, dem Stammvater Israels, gemacht, und hat seine Versprechen nie zurückgezogen. „Deine Treue ist groß“ (Klagelieder 3,23) bekennen die alttestamentlichen Klagelieder. Paulus selbst hat dies in seiner eigenen Lebensgeschichte erfahren: „Sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“ (2. Timotheus 2,13) Als Saulus von Tarsus hat er eine radikale Hinwendung zu Jesus erlebt, und erfährt zum ersten Mal Gottes unendliche Treue: „Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden  vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9)  

Hoffnung durch Jesus

Später musste Paulus sich mit vielen Unzulänglichkeiten und zum Teil heftigen Verfehlungen in den von ihm gegründeten Gemeinden herumschlagen. Und er spart nicht mit deutlicher Kritik, zum Beispiel an der Gmeinde in Korinth. Aber in all diesen menschengemachten Turbulenzen gibt es eine Konstante, die er an den Anfang seines ersten Briefes stellt (1. Korinther 1,9): „Gott ist treu, durch den ihr berufen worden seid in die  Gemeinschaft seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.“ Schließlich: Dass wir als Jesus-Nachfolger in lebendiger Hoffnung leben, liegt nur und ausschließlich an IHM, der in der Offenbarung des Johannes zwei Hoheitstitel bekommt – der „treue Zeuge“ (Offenbarung 1,5; 3,14) und „Treu und Wahrhaftig“ (Offenbarung 19,11). So ist Gottes Treue von den Bundesschlüssen mit Noah und Abraham bis ans Ende unserer Zeit das unerschütterliche Fundament, auf dem unser Glaube steht. Weil er treu ist, können wir ihm unser Leben anvertrauen  und darauf bauen, dass er hält, was er verspricht. Deshalb ist das Motto dieser Allianzgebetswoche „Gott ist treu“ für unsere Zeit hochaktuell.

Ich freue mich auf das gemeinsame Gebet!

Dr. Reinhardt Schink

Vorstand der Evangelischen Allianz in Deutschland

Allianzgebetswoche im Evangelischen Allianzhaus erleben

Beten mit weltweitem Horizont: Gebetsfreizeit zur Allianzgebetswoche mit Missionaren aus aller Welt direkt im Evangelilschen Allianzhaus sowie im Zentrum von Jugend mit einer Mission.

Jeder Tag steht unter einem besonderen Thema, das verschiedene Aspekte der Mission und der Herausforderungen in unterschiedlichen Kulturen beleuchtet.

Mehr Infos

Online-EAD-Gebet am Sonntagabend - Herzliche Einladung

Sonntags von 20:15 bis ca. 21:00 Uhr
(Leitung: Detlef Garbers)

Mehr Infos: https://gebet.ead.de/online

Mehr Infos & Anmeldung

Die 180. Allianzgebetswoche: 11. - 18. Januar 2026

Die Allianzgebetswoche hat eine lange Tradition. In ihren vielen Jahren war sie seit 1846 immer ein Segen und jedes Jahr überraschend neu. Dieser Tradition bleiben wir treu: Gemeinsam beten und darüber hinaus Zeit miteinander verbringen, um an Geist, Seele und Leib gestärkt das neue Jahr zu beginnen - in EINHEIT.
Eine wichtige Einkommensquelle sind für uns die Kollekten in der Allianzgebetswoche, die während Gottesdiensten und Gebetsveranstaltungen zusammengelegt werden. Hier unsere Bankverbindung für Kollekten und Spenden: IBAN: DE87 5206 0410 0000 4168 00

Zum Video (Quelle: ideaTV)

Begleitheft zur Allianzgebetswoche 2026

Das EiNS-Magazin 4-2025 zur AGW 2026 "GOTT IST TREU": mit Bibeltexten, Andachten & Impulsen.  

Gestaltungsvorschläge für Gebetstreffen

Anregungen zur Gestaltung von Gebetsversammlungen

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10.

17.

Januar 2027

Allianzgebetswoche 2027

Weltweit

Die Allianzgebetswoche hat eine lange Tradition. In ihren vielen Jahren war sie seit 1846 immer ein Segen und jedes Jahr überraschend neu. Dieser Tradition bleiben wir treu: Gemeinsam beten und darüber hinaus Zeit miteinander verbringen, um an Geist, Seele und Leib gestärkt das neue Jahr zu beginnen - in EINHEIT.

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