Jugendgebetstreffen

Freude im Flugmodus – vom Handy aus lassen und loslassen.

Impuls

Mein Job ist es, ein Großevent zu organisieren. 12.000 junge Menschen, laute Konzerte, Gewusel, Geschrei, Freude, Lautsprecher, Infostände, … Das wird genial, aber laut. Dabei liebe ich die Stille. Mein Lieblingsort ist kein Rockkonzert, sondern ein einsamer See in Norwegen. Freie Tag verbringe ich gerne allein im Kloster oder in der Natur. Denn in diesen Auszeiten passiert etwas Besonderes. Wenn es still wird, dann wird es in mir ganz laut. Probleme, Verletzungen, Schuld der letzten Monate melden sich, Sorgen um das Morgen schießen durch meinen Kopf. Vieles was ich verdrängt habe bekommt Raum. Deswegen ist Stille für uns bedrohlich und wir meiden sie. Besonders im digitalisierten Zeitalter tun Fernseher, PC und das „immer verfügbare Smartphone“ alles um mich abzulenken. Deswegen ist der Offline-Modus der Schlüssel zur Stille. Vielleicht ist der moderne Sabbat für viele von uns ein Medienfasten. Ja es funktioniert das Handy 24 Stunden (so lang geht der jüdische Sabbat) auszuschalten. Und wie wäre es sonntags das Handy morgens oder abends bewusst offline zu stellen!? In meiner Stille wird mir dieser Vers von Paulus an die Philipper wichtig: Philipper 3,13-14 Ich lasse alles hinter mir und sehe nur noch, was vor mir liegt. Ich halte geradewegs auf das Ziel zu, um den Siegespreis zu gewinnen. Dieser Preis ist das ewige Leben, zu dem Gott mich durch Jesus Christus berufen hat. (GNB)

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