Corona & Allianzgebetswoche

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind...“

Corona ist auch 2022 leider noch ein Teil des Alltags in unserem Land. Wir wollen uns dennoch zur 176. Allianzgebetswoche vom 9. bis 16. Januar treffen, zusammen beten und feiern. Gemeinsames Hören auf Gottes Wort und geistliche Impulse dienen der Ermutigung und dem Zusammenhalt und sind Ausdruck geistlichen Lebens - trotz Corona. Und auch für sehr kleine Gebetszusammenkünfte gilt das Versprechen von Jesus:Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“.

Zeit für Hoffnung

Statement des AK Politik

"Zeit für Hoffnung“ ruft dazu auf, dass Christen (neu) Verantwortung für die Atmosphäre in diesem Land übernehmen. Unserem AK Politik war es wichtig, den Blick auf Jesus Christus und eine tiefe Gottesfurcht zu lenken (Jesaja 8, 12+13), um in diesen bewegten Zeiten gemeinsam für Einheit, Gebet und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzustehen.

zum Statement

Herausforderungen in der gegenwärtigen Corona-Krise

PRESSEMELDUNG

Verantwortung wahrnehmen und Freiheit gestalten – mit Rücksicht auf den Nächsten - Gedanken zu Herausforderungen für Christen in Frei-/Kirchen, Gemeinden, Werken und Verbänden in der gegenwärtigen Corona-Krise.

Erklärung der EAD

Muster-Hygienekonzept

zur AGW

Durch die Coronasituation im Land gelten in allen Bundesländern unterschiedliche Bestimmungen für die Durchführung von Veranstaltungen. Informieren Sie sich rechtzeitig darüber, was möglich ist und haltet die Vorgaben ein. Eventuell wird ein spezielles Hygienekonzept verlangt. Als Hilfestellung hier ein Muster vom Vorjahr, das sich ggf. noch an die aktuelle Situation anpassen lässt.

Beispiel-Konzept
  • Für alle Gebetszusammenkünfte gibt es dieses Versprechen von Jesus

    In vielen teilnehmenden Städten gibt es bereits großartige Umsetzungspläne, wie die Gebetswoche den Corona-Maßnahmen gerecht gestaltet werden kann. Mancher Ort verspürt aber noch Unsicherheit wegen der gültigen gesetzlichen Bestimmungen. Daher wollen wir euch hier drei verschiedene Szenarien vorstellen, wie ihr in jedem Fall die Allianzgebetswoche bei euch vor Ort gestalten könnt. Wenn größere Gebetszusammenkünfte räumlich nicht möglich sind, so sind doch Treffen in Kleingruppen möglich oder vor Ort eine Gebetsveranstaltung im Online-Modus. Statt einer „Gebetsstunde“ an einem Abend könnte auch ein Gebetstag (24 Stunden) eine Alternative sein. Oder die Räumlichkeiten einer Gemeinde werden offen gehalten, so dass immer einige wenige die Gebetsanliegen der Gebetswoche aufnehmen. Bitte bindet nach Möglichkeit eure Stadt- und Ortsvertreter in eure Planungen mit ein - ebenso wie jene Gemeinden, die die sich anschließende Gebetswoche für die Einheit der Christen durchführen werden - und versucht, sie für gemeinsames und terminlich ineinander übergehendes Gebet zu ermutigen. (Chöre und Musikgruppen für die Eröffnungs- und Schlussgottesdienste der Gebetswoche(n) erkundigen sich bitte über den jeweils aktuellen Stand der Coronabestimmungen bei ihrem Landesverband oder dem Landesmusikrat.) Die Vorgaben in den Corona-Verordnungen der Länder sind teilweise recht unterschiedlich und ändern sich häufig. Daher muss euer Konzept auf die jeweils geltenden Regelungen und Rahmenbedingungen vor Ort angepasst werden. Wir machen Mut, trotz dieser Unwägbarkeiten den Planungsprozess für ein Szenario (1–3) voranzubringen. Jeder muss für seinen Ort den aktuellen Stand je nach Bundesland verfolgen und das eigene Konzept entsprechend angleichen. Hierfür könnt ihr bei Bedarf auch beim für euch zuständigen Gesundheitsamt nachfragen und die örtliche Polizeibehörde mit einbeziehen. Statt des Prinzips „alles oder nichts“, ermutigen wir dazu, ein Zeichen der Hoffnung zu setzen und unter Einbeziehung der gegenwärtig geforderten gesetzlichen Maßnahmen die Gebetswoche frei zu planen. Je nach Entwicklung kann dann bei der Umsetzung ggf. auch noch „abgespeckt“ oder "zugelegt" werden. Seid hierfür kreativ und bereitet am besten mehrere Alternativen vor. Das gemeinsame Gebet und die Einheit der Christen in unserem Land sind es unserer Meinung nach wert, zu Beginn des kommenden Jahres wieder neu und bewusst in den Focus gestellt zu werden. Vielleicht sind wir noch herausgefordert, mit Masken zu beten & singen, was nicht schön ist. Sollte das Virus uns im Land auch noch im Januar dazu zwingen, haben wir eine Botschaft: Wir lassen uns das das Gebet nicht nehmen. Wir setzen ein Zeichen des Zusammenhalts und der Verantwortung. Dann beten und singen wir vielleicht durch selbstgestaltete / bemalte Masken mit Hoffnungsmotiven? Wir haben hier drei Möglichkeiten vorgedacht, die Gebetswoche durchzuführen. Gerne könnt ihr auch eigene Open-Air-Pläne schmieden, z.B. Gebet auf öffentlichen Plätzen oder in der Bahn? Wichtig ist dabei, dass ihr euch an die jeweils in eurem Bundesland geltenden Corona-Verordnungen haltet. Stimmt euch hier gerne mit eurer Stadt ab.

    • PowerPoint-Präsentationen mit den Tages-Motiven für die einzelnen Gebetsabende (mit Textfeldern zum Selberbeschriften). So können Sie die individuellen Informationen Ihrer Ortsallianz, die Liedtexte und Bibelstellen einfach beim Gebetsabend mit allen Teilnehmern teilen. Wer es lieber schriftlich mag und gern etwas in den Händen hält, kann sich die Datei mit jeweils zwei Seiten auf einem Blatt auch ausdrucken.
    • Deutschland-weites Zoom-Gebetstreffen an jedem Tag der Allianzgebetswoche mit Live-Input >>> Hier folgt in Kürze ein Link
  • oder die vorhandenen Räume sind groß genug

    Es werden nicht mehr Teilnehmer als die erlaubte Besucherzahl (inkl. Mitwirkende) erwartet

    Der Versammlungsraum kann nur mit einer bestimmten Anzahl von Menschen gefüllt werden. Es ist auf separate Ein- und Ausgänge, Händedesinfektion und auf notwendigen Abstand zu achten. Grobe Markierungen am Boden und auf den Sitzplätzen können helfen. Eventuell können die Mitwirkenden auch nicht enger stehen. Eine Bühne / ein Podium (Abstand beachten) und eine gute Lautsprecheranlage sind ggf. eine Hilfe. Ein Lobpreisteam oder ein Organist leiten die Besucherinnen und Besucher beim Singen an (ggf. mit Mund-Nase-Bedeckung und mit weniger Strophen). Moderator und mitwirkende Personen führen durch das Programm und die Gebetszeiten.

     

  • Es sind beispielsweise nur Veranstaltungen unter 100 Personen erlaubt

    Es werden mehr als die vor Ort erlaubte Zahl von Besucherinnen und Besuchern erwartet

    a) Ihr wählt euch zwei oder drei oder sogar noch mehr Räume aus, die fußläufig verbunden sind und teilt die Mitwirkenden entsprechend auf. Ansonsten verfahrt ihr wie oben. Die Ordnungskräfte regeln dann die Verteilung der Besucherinnen und Besucher auf die Plätze in den verschiedenen Räumen.
    b) Ihr sagt gleich, ihr trefft euch in unterschiedlichen Stadtteilen und Gemeinden, wo ihr unter der erlaubten Besucherzahl bleibt, je nach Größe und Möglichkeit der Räume. Das hat den Vorteil, dass sich mehr Menschen / Gruppen beteiligen können und dadurch ggf. mehr Menschen mit einbezogen werden, die womöglich nicht zu einem zentralen Veranstaltungsort gekommen wären...
    Jeder Durchführungsort braucht eine eigene Moderation und die mitwirkenden Personen im Rahmenprogramm müssen aufgeteilt werden.

  • Zuversichtlich planen und flexibel bleiben. Szenario 3 geht immer

    Es sind gar keine Menschenansammlungen erlaubt, sondern Begegnungen nur in der Familie oder zu zweit. Oder es gibt keine Angebote im eigenen Ort, außer online-Treffen

    Jeder kann von zu Hause aus online mit dabei sein, sofern regional eine zentrale Übertragung angeboten wird oder eine online-Gebetstreffen (beispielsweise über Skype oder Zoom) organisiert wurde. Jeder, der möchte, kann eine Kerze der Hoffnung und des Friedens anzünden und ein Bild von sich in seinen Social-Media-Gruppen hochladen oder uns zusenden, damit wir es auf unserer Webseite veröffentlichen.